Unsere Loge

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Bemühungen, auch in Flensburg eine humanitäre Freimaurerloge ins Leben zu rufen, führten im Jahre 1923 zur Gründung des freimaurerischen Kränzchens "Zur Freiheit und Bruderliebe". Unterstützt wurde es von der Kieler Freimaurerloge "Freie Nordmark". Diese Loge gehörte der damaligen, irregulären Großloge "Freimaurerbund Zur Aufgehenden Sonne" an.


Aus diesem Kränzchen ging 1927 die Loge "Zur Freiheit und Bruderliebe" hervor. Die Loge arbeitete in den Räumen des Guttemplerordens in der Flensburger Schloßstraße. Am 24. Juni 1930 schloss sich diese Loge der neu gegründeten, regulären "Symbolischen Großloge von Deutschland" als Johannisloge "Leuchte im Norden" im Orient Flensburg an.


Bruder Friedrich Drews, ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Flensburg, ermahnte zu jener Zeit die Brüder immer unbeirrt und treu zusammenzuhalten.


Bereits im Frühjahr 1933 setzte die massive Verfolgung der Freimaurer im ganzen damaligen Deutschen Reich ein (siehe diese lesenswerte Lektüre). Unsere Brüder in Flensburg haben vorausschauend im Februar 1933 selbst "das Licht gelöscht". Sie stellten also die offizielle Logenarbeit ein und vernichteten zum Selbstschutz alle Bücher, Listen und Schriftstücke. Das Logenhaus wurde von den Machthabern beschlagnahmt und u. a. als Naturkundemuseum genutzt.


Die Brüder trafen sich während dieser "dunklen Zeit", wie wir sie nennen, privat in Flensburger Wohnungen. Wir haben keinerlei Belege über Brüder, die dem aktivem Widerstand angehörten. Unserer Überzeugung gemäß darf davon ausgegangen werden, dass dieser zumindest passiv vorhanden war.


Schon bald nach Kriegsende 1945 begannen die deutschen Freimaurer, sich zu sammeln und zunächst in kleinen Zirkeln über einen Neuanfang zu sprechen. Für die Entwicklung der Freimaurerei in Flensburg war entscheidend, dass sich zu den wenigen übrig gebliebenen Brüdern aus der alten Loge Leuchte im Norden bald neue Brüder fanden, die auch schon vor 1933 in anderen Logen gearbeitet hatten.


Sie bewirkten am 5. Februar 1950 mit der "Wiederlichteinbringung" einen neuen Anfang. Es wurde erfolgreich aufgebaut und gearbeitet. Schnell zählte die Loge wieder 45 Brüder.


Es waren dann die Brüder dänischer Logen, die über die Grenze den Flensburger Brüdern bald nach dem Neubeginn die brüderliche Hand reichten. Daraus entstand ein jährliches Treffen an wechselnden Logenorten. Das "Sechs-Logen-Treffen" jährte sich 2015 zum 46. Mal.


Heute befinden wir uns in Flensburg auf einem soliden Weg und wachsen stetig und gesund.


Die Nutzung der Online-Medien ist für uns selbstverständlich und ermöglicht es Interessierten, einen schnelleren und leichteren Überblick an Informationen zu erhalten. Für Detailfragen und ein erste Kennenlernen laden wir Sie gerne zu unseren Gästeabenden ein, welche in der Regel einmal im Monat stattfinden. Nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf.


Wir sehen der Zukunft in jeder Hinsicht mit positiver Erwartung entgegen und legen weiterhin den Schwerpunkt unserer inneren Arbeit auf das Ritual. Die ethische Charakterarbeit eines jeden Bruders an sich selbst steht dabei im Fokus.